Hierbei soll das Hefedepot entfernt werden.
Dazu wird der Flaschenhals so lange in kalte ( -25 Grad ) Salzlösung getaucht, bis sein Inhalt gefroren ist.
Der Kronkorken kann jetzt geöffnet werden , und durch den Kohlesäuredruck wird das Hefedepot aus
der Flasche geschleudert: das ist das „dégorgement".
Bevor man die Flaschen mit dem endgültigen Korkkorken wieder verschließt, wird der Weinverlust in der Flasche mit der so genannten Dosage ausgeglichen, einem Gemisch aus weißem Kandiszucker mit Weißwein A. O. C. Damit wird der endgültige Restzuckergehalt und der Geschmackstypus des Crémant festgelegt. Dank langer Reifezeit , ist es möglich diese Dosage gering zuhalten.
Nun bleibt nur noch die Flaschen zu etikettieren, bevor sie weltweit verschickt werden.
Unter Lagerbedingungen eines Kellers wie beim Winzer ist es möglich einen Crémant zwischen 2 und 5 Jahren zu lagern. Die optimale Haltbarkeitsdauer eines Crémants hängt von verschiedenen Kriterien ab, vor allem aber von der Qualität der Weine, sowie der langen Liegezeit auf der Hefe.
Ein letzte Tipp: Servieren Sie den Crémant in „Flöten". Diese bieten den höchsten Duftgenuss für die Nase und die feinsten lang aufsteigenden Bläschen.